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Ausgewählte Referenzprojekte
Energiesparende Fernwirktechnik im Spessart
Die Wasserversorgungsanlagen der Gemeinde Gräfendorf werden zukünftig vollautomatisch betrieben. Mit der Errichtung eines modernen Fernwirksystems wurden, im Zuge der Anbindung, alte Steuerungen einzelner Schächte und Bauwerke ausgetauscht und angepasst. Ziel war es, alle Daten (auch die Daten der Kläranlage) auf einem zentralen Rechnersystem zu archivieren und darzustellen. In Form einer öffentlichen Ausschreibung wurde das Projekt „Fernwirktechnik“ ausgeschrieben und an Erwin Peters Systemtechnik GmbH vergeben.
Erwin Peters Systemtechnik hat mit den Systemen SIGNACONTROL EP2000, SIGNAMATIC EP600 und SIGNATRANS EP30 modernste Leit-, Fernwirk- und Automatisierungstechnik zum Einsatz gebracht. Die SIGNATRANS EP30 Stationen sind dabei als so genannte "Low Power Stationen" besonders energiesparend.
Ein Schwerpunkt des Projektes ist die drahtlose Datenübertragung mittels GPRS Technologie und SMS Nachrichten. Wasserzählerdaten werden durch netzunabhängige, solarstromversorgte EP30 Stationen erfaßt und als Kurznachricht (SMS) über Mobilfunk an das neue Leitsystem gesendet.
Gräfendorf ist eine Gemeinde mit 1.554 Einwohnern im Bezirk Unterfranken (Bayern) im Landkreis Main-Spessart. Sie ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Gemünden a. Main. Der staatlich anerkannte Erholungsort im romantischen Saaletal ist das Tor ins Schondratal, einem der schönsten naturbelassenen Täler in Spessart und Rhön. Ein beliebtes Ziel von Anglern.
Weitere Informationen zum Projekt können Sie über unseren Vertriebsleiter Herrn Paulke erfragen.
VW Kraftwerk GmbH setzt auf SIGNACONTROL EP2000
Die Produktionsstätten im VW-Werk Wolfsburg werden zukünftig über das werkseigene Versorgungsnetz der VW Kraftwerk GmbH (VWK) über drei Spannungsebenen 110 kV, 20 kV und 6 kV mit Energie versorgt. Die umfangreichen Umbau- und Neubauarbeiten fordern ein großes Maß an planerischen Fähigkeiten und ermöglichen gleichzeitig eine Neustrukturierung der Informationsdatenverarbeitung.
Der langjährige Kunde der Erwin Peters Systemtechnik GmbH setzt hierbei auf bewährte und zuverlässige Konzepte und nutzt dabei zukunftsorientierte Strukturen zur Steuerung und Überwachung aller Betriebsmittel. So wird z.B. der gesamte Datenverkehr vom zentralen Prozessleitsystem zu den Schaltanlagen netzwerkbasiert und vollredundant über IEC60870-5-104 Schnittstellen realisiert.
Alle Schaltanlagen (ca. 40 Anlagen) werden mit einem einheitlichen Bedien- und Steuerungskonzept ausgerüstet. Somit ist eine vom Prozessleitsystem SIGNACONTROL EP2000 unabhängige Notsteuerung innerhalb der Schaltanlage möglich. Besonderen Wert legt VWK darauf, dass Bedien- und Anzeigekonzepte im gesamten Werk einheitlich sind. Der Anwender kann unabhängig vom Aufenthaltsort identische Visualisierungen mit identischen Bedienkonzepten über moderne Panel-PC’ s nutzen.
Auch im übergeordneten Prozessleitsystem wird auf die Nutzung standardisierter Produkte und Mechanismen besonders Wert gelegt. So kommen innerhalb des Prozessleitsystems SIGNACONTROL EP2000 vollredundante Serversysteme mit ORACLE-Datenbanken (RAID-LEVEL 10) zum Einsatz.
Die Visualisierung des Versorgungsnetzes wird übergreifend auf Bildschirmen der Arbeitsplätze und/oder einer Großbildprojektion, bestehend aus 2x3 Cubes, möglich sein. Der Anwender soll je nach Wunsch Arbeitsfenster lokal oder auf einem oder mehreren Cubes darstellen können. Hierzu wird eine ausgefeilte Bildmanagementsoftware zum Einsatz kommen.
Ein besonderes Augenmerk bei der Realisierung und dem späteren Betrieb der Anlagen legt VWK auf die Anwenderfreundlichkeit und die Möglichkeit, eventuelle Fehlerquellen schnell zu lokalisieren. Dieses sind zwei der Gründe, warum die VW Kraftwerk GmbH nach langjähriger Zusammenarbeit weiterhin die Erwin Peters Systemtechnik GmbH als kompetenten Partner für die Modernisierung, Erweiterung und Neustrukturierung der Prozessleittechnik gewählt hat.
Großgemeinde Lahnau modernisiert Anlagentechnik
Die im landschaftlich reizvollen Lahntal gelegene Großgemeinde Lahnau wurde 1979 durch den Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Dörfer Atzbach, Dorlar und Waldgirmes gegründet. Mit seinen ca. 8500 Einwohnern liegt Lahnau im Einzugsgebiet von Wetzlar und Gießen. In der waldreichen Landschaft bieten Land- und Forstwirtschaft traditionell viele Arbeitsplätze.
Die Wasserversorgung der Großgemeinde wird von der Gemeinde Lahnau eigenständig betrieben. Die vorhandene Steuerungs- und Fernwirktechnik sollte für den aktuellen Bedarf erweitert werden. Im Zuge dieser Erweiterungsarbeiten wurde auch die vorhandene Anlagentechnik modernisiert und durch neue Systeme ersetzt.
Das Modernisierungsprojekt "Fernwirkanlage für die Wasserversorgung" wurde öffentlich ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt Erwin Peters Systemtechnik GmbH Bochum als Generalunternehmer.
Weitere Informationen zum Projekt können Sie über unseren Vertriebsleiter Herr Paulke erfragen.
Gemeinde Landstuhl für alle (Regen-) Fälle gerüstet
Die Verbandsgemeinde Landstuhl wurde 1971 im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform gebildet. Zurzeit werden rund 17.000 Menschen von den Verbandsgemeindewerken versorgt. Die Verbandsgemeinde ist zuständig für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung. Zusätzlich liegt die Betriebsführung der Stadtwerke Landstuhl bei den Verbandsgemeindewerken. Die Stadtwerke Landstuhl beliefern als Gasverteilungsbetrieb die Bürger und Bürgerinnen der Sickingenstadt Landstuhl mit Erdgas.
Die Verbandsgemeindewerke hatten Anfang 2005 eine Ausschreibung gestartet, um ihre bestehenden, aber nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entsprechenden Anlagen mit modernen Fernwirk-, Automatisierungs- und Netzleitsystemen auszurüsten, zu ergänzen bzw. vorhandene Altanlagen zu ersetzen. Der Auftrag wurde im Frühjahr 2005 an die Erwin Peters Systemtechnik GmbH vergeben.
Einen ausführlichen Bericht finden sie hier als PDF-Version (1,3 MB).
Prozessführung für die Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung beim Zweckverband Grevesmühlen
Das Verbandsgebiet des Zweckverbandes Grevesmühlen liegt im nordwestlichen Teil der Region Mecklenburg-Vorpommern. Es erstreckt sich über ca. 1200 km2 von Lüdersdorf bis Meierstorf und von Boltenhagen bis kurz vor Mühlen Eichsen. Der Zweckverband Grevesmühlen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts und für die Wasserversorgung und Schmutzwasserbeseitigung im Verbandsgebiet zuständig.
Zur Wassergewinnung stehen dem Wasserverband 4 Wasserwerke zur Verfügung. Zur Verteilung des Trinkwassers betreibt der Zweckverband Grevesmühlen ein eigenes Transportleitungsnetz. Hochbehälter dienen als Speicher.
Für die Abwasserbehandlung betreibt der Zweckverband ein Kanalnetz mit Freigefällekanal, Druckentwässerung und Vakuumkanalisation. Das Abwasser wird in 4 großen und 15 kleineren Kläranlagen gereinigt. Der anfallende Schlamm wird anschließend in einer zentralen Schlammbehandlungsanlage weiter verwertet.
Für die Wasserversorgung des Zweckverbandes Grevesmühlen wurde ein Netzleitsystem aufgebaut, das durch Einsatz verteilter Leitstellen eine für den Überwachungsprozess sichere und gleichzeitig effiziente Betriebsführung ermöglicht.
Einen ausführlichen Bericht finden sie hier als PDF-Version (832 KB).
Umrüstung der Leittechnik des Zweckverbandes Mittelhessischer Wasserwerke auf neues Leitsystem SIGNACONTROL EP2000
Im Jahre 1955 wurde der WMW (Wasserverband Mittelhessische Wasserwerke) gegründet, der seit 1982 als Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke weitergeführt wird. Zur Aufgabe gehören die Gewinnung und Aufbereitung von Grundwasser aus den Gebieten Stadtallendorf und Kirchhain. Ein großflächiges geografisches Gebiet von zur Zeit ca. 140 Städten, Gemeinden und Ortsteilen gilt es dabei zu versorgen.
300.000 Menschen verlassen sich heute auf tägliche Versorgungsleistungen. Dazu stehen jeden Tag bis zu 115.000 m³ Wasser zur Verfügung. Aus 40 Brunnen, die geologisch im mittleren Buntsandstein stehen und bis zu 180 m tief sind, wird das wertvolle Wasser gefördert.
Die Betriebsführung und Fernüberwachung der Anlagen des Zweckverbandes Mittelhessische Wasserwerke ZMW erfolgte mit Hilfe des Leitsystems FH5000 der Firma Erwin Peters Systemtechnik. Überwachung und Eingriffe in den Prozess sind dabei von den Warten Gießen, Stadtallendorf oder Wohratal möglich. Hardwareplattform des Leitsystems sind handelsübliche PCs, teilweise seit 1991 im Einsatz. Das aktuelle Projekt umfasst entsprechend alle Leistungen für die Umrüstung der Leittechnik an den Wartenstandorten
- Gießen
- Stadtallendorf
- Wohratal
- WW 3 (Brauchwasserwerk Stadtallendorf)
sowie für den Datenaustausch zwischen diesen Wartenstandorten, basierend auf der Software SIGNACONTROL EP2000 zur Prozessvisualisierung.
Offenes Broadcast Management System (OBMS)
Im Hör- und Fernsehrundfunk Sendernetz ist SIGNACONTROL P2000 eines der ersten auf dem Markt verfügbaren offenen Broadcast Management Systeme (OBMS). Beim WDR wird es seit April 2004 als Pilot System eingesetzt.
Im Zuge der Digitalisierung des Hör- und Fernsehrundfunknetzes muss die Überwachung der Sendernetze den neuen technischen Entwicklungen angepasst werden. Die bisher üblichen Schnittstellen (parallele Schnittstellen oder serielle Fernwirk- und Feldbusschnittstellen) werden zunehmend durch netzwerkfähige Schnittstellen, basierend auf SNMP (Simple Network Manage- ment Protokoll) abgelöst. Außerdem werden immer mehr Geräte aus dem IT Umfeld wie ATM – Switche zur Übertragung der digitalen Transportströme zu den Sendern verwendet. Diese Geräte sind nur noch mittels SNMP zu managen.
Die derzeit noch üblichen (Netz-) Leitsysteme sind nicht oder nur eingeschränkt SNMP fähig. Das (OBMS) SIGNACONTROL EP2000 erfügt über modulare Kommunikationsprozessoren, die die Kopplung mit allen relevanten Geräten und Systemen, insbesondere auch die Kopplung mit SNMP Agenten ermöglicht. So ist ein weicher Übergang zu modernster Netzwerkübewachung problemlos realisierbar.
Einen ausführlichen Bericht finden sie hier als PDF-Version (625 KB)
Automatisierung des Fernwärmenetzes der Stadtwerke Bochum
Die Abteilung „Fernwärme und Stromerzeugung“ der Stadtwerke Bochum GmbH beliefert 4000 Kundenanlagen mit Wärme und Warmwasser. Die Energieeinspeisung in das Fernwärmenetz erfolgt aus 2 Heizkraftwerken, einem Spitzenheizwerk, 3 BHKW-Anlagen, 2 Dampfumformstationen und 2 Wärmebezugsanlagen.
Vor dem Hintergrund des liberalisierten Strommarktes und der Übernahme eines neuen Versorgungsgebietesurde ein übergeordnetes Leitsystem eingeführt. Die Systementscheidung fiel auf das System SIGNACONTROL FH6000 der Erwin Peters Systemtechnik GmbH. Seit 1999 unterstützt es die Prozessoptimierung der Anlagen erfolgreich und sorgt zusätzlich für verbesserte Netztransparenz. Bereits ein Jahr später wurde eine Steigerung des Fernwärmebezugs um 20% bei gleichzeitiger Reduzierung des Pumpstromaufwandes um 16% verbucht.
Mit Entwicklung des Projektes „Führungsregler“ wurde 2001 eine weitere Automatisierungsebene eingebunden. Die bis dahin manuell durchgeführten Regelfunktionen werden jetzt auf das Leitsystem übertragen und automatisch optimiert. So wird eine optimale Kundenversorgung und eine optimierte Energieeinspeisung nach aktueller Marktsituation sichergestellt.
Ein weitere Ausbau und zusätzliche Leistungsmerkmale des Systems mit Unterstützung der Erwin Peters Systemtechnik GmbH sind bereits geplant.
Zentrales Überwachungssystem (ZEUS) bei den Stadtwerken Düsseldorf
Die Stadtwerke Düsseldorf beliefern ihre Kunden über Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmenetze. Die verschiedenen Versorgungsanlagen werden von einer zentralen Quer-Verbundnetzwarte fernüberwacht und ferngesteuert.
Die Liberalisierung auf den Energiemärkten veranlassten die Stadtwerke Düsseldorf eine Neuorientierung der betrieblichen Abläufe zu planen. Die Ergebnisse wurden im „Masterplan 2000“ zur Umsetzung festgeschrieben. Neben zahlreichen weiteren Maßnahmen wurden neue Technikräume als Knoten für die Kommunikationstechnik und deren Hilfsbetriebe eingerichtet. Aufgrund der Vielzahl hochwertiger empfindlicher Geräte wurden die Räume mit Klimaanlagen und diversen Überwachungsmodulen ausgestattet. Zur Überwachung und Steuerung dieser Technikräume wurde im August 2001 das zentrale Leitsystem SIGNACONTROL EP2000 eingeführt. EP2000 realisiert zusätzlich die Informationsanbindung an das zentrale Verbundleitsystem der Stadtwerke mittels TCP/IP unter Verwendung des Fernwirkstandards ICE870-5-104.
Die exzellente Skalierbarkeit des Fernwirk- und Leitsystems SIGNACONTROL EP2000 gestattet es, alle Technikstandorte problemlos in ein redundantes, hoch verfügbares Prozessdatennetzwerk zu integrieren.
Mit dem neuen System sind die Stadtwerke Düsseldorf in der Lage, den erhöhten Anforderungen der technischen Infrastruktur auch in der Zukunft gerecht zu werden.
Einen ausführlichen Bericht finden sie hier als PDF-Version (844 KB)
Distributive Leittechnik für die Wasserversorgung
Ausgehend von der technologischen und territorialen Struktur der Wasserversorgung im Versorgungsbereich des Zweckverbandes Wasserwerke Westerzgebirge stand die Aufgabe, ein globales Leitsystem mit mehreren verteilten Leitstellen zu realisieren, das sich den konkreten Gegebenheiten im Sinne einer sicheren und gleichzeitig effizienten Prozessführung möglichst optimal anpasst.
Die technische Umsetzung dieser Konzeption erfolgte unter Einsatz der Leitsystem-Technologie SIGNACONTROL der Erwin Peters Systemtechnik GmbH. Aufbauend auf einer bereits vorhandenen Leitstelle SIGNACONTROL FH6000 wurde ein globales Leitsystem für den gesamten Versorgungsbereich realisiert. Dieses besteht nunmehr aus vier regional verteilten Leitstellen - jeweils eine für einen von drei Versorgungsbereichen und eine weitere am Standort der Verbandszentrale.
Zentrale Leittechnik bei der VW Kraftwerk GmbH am Standort Wolfsburg
Die VW Kraftwerk GmbH, 100prozentige Tochtergesellschaft der Volkswagen AG, ist Dienstleister für den Volkswagen Konzern sowie Kommunen, Industrie und Gewerbe in den Bereichen Energieerzeugung, -handel, Kraftwerkplanung und Facility Management. Am Standort Wolfsburg betreibt die VW Kraftwerk GmbH zwei Kraftwerke mit einer elektrischen Nennleistung von 430 MW auf dem Gelände des Volkswagenwerkes.
Zur Steuerung und Überwachung der elektrischen Energie setzt die VW Kraftwerk GmbH auf die Leit- und Fernwirktechnik der Erwin Peters Systemtechnik GmbH. 6 Leitplatzrechner, 2 redundante Systemrechner und 6 redundante Prozessinterfacerechner sorgen für eine technisch-wirtschaftlich optimale Betriebsführung der elektrischen Energieversorgung.
Überwachung des neuen DAB-Sendernetzes
Der WDR versorgt in NRW 17,6 Mio. Hörer und Zuschauer mit Hörfunk und Fernsehen. Die WDR Senderanlagen werden von der Leitstelle des Senders Langenberg mit Hilfe schlüsselfertiger Leit- und Fernwirktechnik SIGNACONTROL der Erwin Peters Systemtechnik GmbH überwacht und gesteuert.
Mit der Einführung des neuen digitalen Standards DAB zur Übertragung von Digitalaudio und Zusatzdaten ist eine Erweiterung der bestehenden zentralen Sendernetzüberwachung (ZSÜ) notwendig. Die Erwin Peters Systemtechnik GmbH erhielt vom WDR den Auftrag, die bestehende Leit- und Fernwirktechnik SIGNACONTROL mit ihren modernsten Produkten auszubauen.
Die neue Leitstelle des Wasserverbandes Siegen Wittgenstein am Standort Breitenbachtalsperre
Der Wasserverband Siegen-Wittgenstein (WVS) versorgt die ca. 300 000 Einwohner des Kreises Siegen-Wittgenstein mit ca. 17 Mio. m3 Trinkwasser pro Jahr. Das Versorgungsgebiet liegt in Südwestfalen, im Dreiländereck der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Zur Wassergewinnung stehen dem WVS die Obemautalsperre und die Breitenbach- talsperre mit 15,9 bzw. 7,8 Mio. m3 Inhalt sowie eine Reihe von Grundwassergewinnungsanlagen zur Verfügung. Etwa 80% der jährlich benötigten Trinkwassermenge werden von den beiden Talsperren, 10% vom Grundwasserwerk Siegtal und die übrigen 10% von ca. 40 kleinen Anlagen bereit gestellt.
An der Breitenbachtalsperre mussten die Pumpen, die das Rohwasser in die Aufbereitungsanlage fördern, erneuert werden. Da eine wesentliche Kapazitätserhöhung vorgesehen war, wurde ein gänzlich neues Pumpwerk errichtet.
Die Steuerungen der Pumpenanlage und der gesamten Trinkwasseraufbereitungsanlage waren überaltert. Eine neue Prozessleittechnik zur Steuerung und Überwachung der Anlage war erforderlich. Um eine durchgängige, übersichtliche und damit einfach zu bedienende Anlagenstruktur zu schaffen, war es sinnvoll, die in anderen Anlagen des WVS vorhandene und bewährte Technologie mit dem Leitsystem SIGNACONTROL FH6000 der Erwin Peters Systemtechnik GmbH auch hier einzusetzen.
Über 10 Jahre skalierbare Leit- und Fernwirktechnik
1990 startete das Verbandselektrizitätswerk Waldeck-Frankenberg GmbH mit der Einführung rechnergestützter Leit- und Fernwirktechnik der Firma Funke + Huster. Dank eines hochskalierbaren Systems konnte die eingesetzte Technik, von der aus im Jahr 2000 weitestgehend das gesamte Versorgungsgebiet bedient und beobachtet wird, über 10 Jahre mitwachsen.
Die Erwin Peters Systemtechnik GmbH, Lizenzinhaberin von Funke+Huster Leit- und Fernwirktechnik, gewährleistet ihren Kunden durch ständige Weiterentwicklung und Verbesserung ihrer Produktpalette ein hohes Maß an Verfügbarkeit und Investitionssicherheit.











